Allgemeine Geschäfts­bedingungen

Version 1 · Stand: 25.10.2026

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Diese AGB gelten nur für Verträge mit Unternehmen. Verträge mit Verbrauchern schließen wir nicht.

§ 1 Geltungsbereich und Anbieter

(1)Diese AGB gelten für alle Verträge über Website-Projekte, Branding, Online-Shops, Website-Betreuung und Zusatzleistungen zwischen dem Kunden und

Muhammet Duran
Duran Co. (Einzelunternehmen)
Marke: amo studio
Großenbuschstraße 14
53757 Sankt Augustin
Telefon: +49 2241 266 81 13
E-Mail: hello@amo-studio.de

(im Folgenden „wir“).

(2)Unser Angebot richtet sich ausschließlich an Unternehmer im Sinne von § 14 BGB, an juristische Personen des öffentlichen Rechts und an öffentlich-rechtliche Sondervermögen. Mit Verbrauchern im Sinne von § 13 BGB schließen wir keine Verträge. Der Kunde bestätigt bei Vertragsschluss, dass er den Vertrag für seine gewerbliche oder selbständige berufliche Tätigkeit schließt. Wir dürfen dafür einen Nachweis verlangen, zum Beispiel die USt-IdNr. oder einen Registerauszug.

(3)Abweichende oder ergänzende Bedingungen des Kunden gelten nur, wenn wir ihnen ausdrücklich in Textform zustimmen. Das gilt auch, wenn wir in Kenntnis solcher Bedingungen leisten.

§ 2 Vertragsschluss, Einbeziehung und Rangfolge

(1)Darstellungen auf unserer Website sind kein verbindliches Angebot. Der Vertrag kommt zustande, wenn der Kunde unser Angebot in Textform annimmt oder wir seinen Auftrag in Textform bestätigen.

(2)Diese AGB werden Vertragsbestandteil:

  • durch den Verweis in unserem Angebot oder
  • bei Neukunden durch ihre Bestätigung im Stripe-Checkout. Die Bestätigung ist dort Pflicht (Checkbox); ohne sie lässt sich der Checkout nicht abschließen.

Maßgeblich ist die Fassung, die bei Vertragsschluss gilt. Sie ist unter amo-studio.de/agb abrufbar und kann dort als PDF gespeichert werden.

(3)Individuelle Vereinbarungen im Angebot oder in einem Einzelvertrag haben Vorrang vor diesen AGB (§ 305b BGB). So können wir mit einzelnen Kunden zum Beispiel abweichende Preise, Leistungen oder Laufzeiten vereinbaren.

(4)Bei Widersprüchen gilt diese Reihenfolge:

  1. das Angebot oder der Einzelvertrag mit den darin getroffenen individuellen Vereinbarungen,
  2. die Leistungsbeschreibung, für die Betreuung die Leistungsbeschreibung Betreuung S/M/L unter amo-studio.de/leistungsbeschreibung, jeweils in der bei Vertragsschluss gültigen Fassung,
  3. diese AGB,
  4. die gesetzlichen Vorschriften.

Für den Datenschutz gilt zusätzlich § 19 Abs. 2.

§ 3 Website-Projekte

(1)Wir gestalten und entwickeln die Website in dem Umfang, den das Angebot beschreibt (zum Beispiel Seitenzahl, Funktionen, Zeitplan). Leistungen, die nicht im Angebot stehen, sind nicht Teil des Projekts.

(2)Es gilt der Festpreis laut Angebot. Er deckt den im Angebot beschriebenen Umfang ab.

(3)Der Festpreis wird so fällig:

  1. 50 % bei Auftragserteilung,
  2. 50 % beim Livegang, also bei Veröffentlichung der Website.

Verzögert sich der Livegang aus Gründen, die der Kunde zu vertreten hat, werden die restlichen 50 % mit der Abnahme (§ 5) fällig.

(4)Erbringt der Kunde eine Mitwirkung (§ 4) nicht oder nicht rechtzeitig, verschieben sich Termine um die Dauer der Verzögerung zuzüglich einer angemessenen Anlaufzeit.

§ 4 Mitwirkung des Kunden

(1)Der Kunde liefert die Inhalte, die er beisteuert, rechtzeitig, vollständig und in einem gängigen digitalen Format. Dazu gehören insbesondere Texte, Bilder, Logos, Videos und Produktdaten.

(2)Der Kunde stellt sicher, dass er an den gelieferten Inhalten die nötigen Rechte hat und dass wir sie für die Website nutzen dürfen. Gemeint sind insbesondere Urheber-, Marken-, Namens- und Persönlichkeitsrechte, zum Beispiel die Einwilligung abgebildeter Personen. Auf Anfrage weist er die Rechte nach, etwa durch eine Lizenz oder einen Kaufbeleg.

(3)Für Werbeaussagen auf der Website liefert der Kunde vor der Veröffentlichung Belege. Werbeaussagen sind zum Beispiel Auszeichnungen, Zertifikate, Testergebnisse, Spitzen- oder Alleinstellungsaussagen und Garantieversprechen. Ohne Beleg dürfen wir die Veröffentlichung der Aussage zurückstellen.

(4)Rechtstexte stellt der Kunde bereit, wir binden sie ein. Dazu gehören Impressum, Datenschutzerklärung und, soweit nötig, weitere Pflichtangaben. Eine rechtliche Prüfung von Inhalten oder Rechtstexten schulden wir nicht.

(5)Der Kunde benennt einen Ansprechpartner. Er gibt Entwürfe und Zwischenstände in angemessener Frist frei und stellt die nötigen Zugänge bereit, zum Beispiel zur Domain, zur bisherigen Website oder zu Konten bei Drittanbietern.

(6)Mehraufwand, den der Kunde durch fehlende oder verspätete Mitwirkung verursacht, rechnen wir nach § 6 Abs. 3 ab. Die gesetzlichen Rechte nach § 642 BGB bleiben unberührt.

§ 5 Abnahme

(1)Nach Fertigstellung stellen wir die Website zur Abnahme bereit, zum Beispiel unter einer Vorschau-Adresse, und fordern den Kunden in Textform zur Abnahme auf.

(2)Der Kunde prüft die Website und erklärt die Abnahme in Textform. Wegen unwesentlicher Mängel darf er die Abnahme nicht verweigern. Solche Mängel beseitigen wir nach § 7.

(3)Die Website gilt als abgenommen, wenn zwei Bedingungen erfüllt sind (§ 640 Abs. 2 BGB):

  1. Wir haben dem Kunden nach Fertigstellung eine angemessene Frist zur Abnahme gesetzt, in der Regel zwei Wochen.
  2. Der Kunde hat die Abnahme innerhalb dieser Frist nicht unter Angabe mindestens eines Mangels verweigert.

Auf diese Folge weisen wir in der Aufforderung zur Abnahme hin.

(4)Die Website gilt außerdem als abgenommen, wenn der Kunde sie auf seinen Wunsch veröffentlichen lässt und dabei keine wesentlichen Mängel in Textform rügt.

§ 6 Änderungswünsche und Zusatzaufwand

(1)Änderungswünsche während des Projekts, die über den Angebotsumfang hinausgehen, setzen wir nach Absprache um. Vorher nennen wir den voraussichtlichen Aufwand oder machen ein Nachtragsangebot. Termine verschieben sich entsprechend.

(2)Änderungswünsche nach der Abnahme sind Zusatzaufwand. Ausgenommen sind:

  • die Beseitigung von Mängeln (§ 7),
  • Änderungen, die das Kontingent einer laufenden Betreuung nach der Leistungsbeschreibung abdeckt.

(3)Zusatzaufwand berechnen wir nach tatsächlichem Zeitaufwand mit 75 € netto je Stunde, sofern das Angebot nichts anderes festlegt. Vorher nennen wir den voraussichtlichen Aufwand und beginnen erst, wenn der Kunde ihn in Textform freigegeben hat.

§ 7 Mängel

(1)Der Kunde meldet Mängel in Textform. Er beschreibt sie so, dass wir sie nachvollziehen können, etwa mit betroffener Seite, Gerät, Browser und Bildschirmfoto.

(2)Wir beseitigen Mängel zunächst durch Nacherfüllung. Dabei wählen wir zwischen Nachbesserung und Neuherstellung. Schlägt die Nacherfüllung fehl, hat der Kunde die gesetzlichen Rechte. Für Schadensersatz gilt § 17.

(3)Die Website ist für die bei Abnahme aktuellen Versionen gängiger Browser auf Desktop- und Mobilgeräten ausgelegt, soweit das Angebot nichts anderes festlegt.

(4)Kein Mangel unserer Leistung sind Fehler, die beruhen auf:

  • Änderungen, die der Kunde oder Dritte ohne unsere Beteiligung vorgenommen haben,
  • vom Kunden gelieferten Inhalten,
  • späteren Updates von Browsern oder Betriebssystemen.

§ 8 Branding

(1)Für Branding-Projekte, zum Beispiel Logo, Farben, Schriften und Gestaltungsrichtlinien, gelten §§ 3 bis 7 entsprechend, soweit das Angebot nichts anderes festlegt. An die Stelle des Livegangs tritt die Übergabe der finalen Dateien (Reinzeichnung).

(2)Nach vollständiger Zahlung erhält der Kunde am finalen Logo und an der finalen Gestaltung ausschließliche, zeitlich und räumlich unbeschränkte Nutzungsrechte. Sie umfassen das Recht, Logo und Gestaltung zu bearbeiten und als Marke anzumelden.

(3)Entwürfe, Varianten und Skizzen, die der Kunde nicht gewählt hat, bleiben bei uns, einschließlich aller Rechte daran.

(4)Eine Markenrecherche schulden wir nicht. Wir prüfen also weder, ob Logo, Name oder Gestaltung ältere Rechte Dritter verletzen, noch, ob sie als Marke eintragungsfähig sind. Diese Prüfung übernimmt der Kunde vor Nutzung oder Anmeldung selbst oder lässt sie durchführen, zum Beispiel durch eine Rechts- oder Patentanwaltskanzlei.

§ 9 Online-Shops (Shopify)

(1)Für Shop-Projekte gelten §§ 3 bis 7 entsprechend, soweit das Angebot nichts anderes festlegt. Wir setzen Shops auf Shopify um.

(2)Der Kunde schließt die Verträge mit Shopify, App-Anbietern und Zahlungsanbietern selbst und führt sie im eigenen Konto. Plattform-, App- und Zahlungsgebühren zahlt er direkt an den jeweiligen Anbieter. Es gelten die Bedingungen von Shopify und der jeweiligen App-Anbieter.

(3)Die Rechtstexte des Shops stellt der Kunde bereit, insbesondere Widerrufsbelehrung, Versand- und Zahlungsbedingungen, die AGB des Shops und die Datenschutzerklärung. § 4 Abs. 4 gilt entsprechend.

§ 10 Betreuung (Pakete S, M und L)

(1)In der Betreuung erbringen wir laufende Leistungen nach dem gebuchten Paket. Inhalt, Kontingente, Reaktionszeiten, Hosting und Preise der Pakete regelt die Leistungsbeschreibung Betreuung S/M/L unter amo-studio.de/leistungsbeschreibung. Individuelle Vereinbarungen im Angebot gehen vor (§ 2 Abs. 3). Die Pakete in Kürze:

PaketInhalt in Kürze
S – Nur Domain & MailVerwaltung der Domain inkl. DNS, E-Mail-Postfächer
M – Website-Betreuungwie S, dazu Verwaltung der Website-Plattform, Hosting für von uns programmierte Websites, Änderungen an Inhalten im Rahmen eines Kontingents, Verfügbarkeitsüberwachung
L – Wachstumwie M, dazu mehr Postfächer, ein größeres Kontingent und ein Quartalsbericht

(2)Verfügbarkeit: Wir sorgen mit angemessenem Aufwand für einen stabilen Betrieb. Eine ununterbrochene Verfügbarkeit von 100 % der Website, der Postfächer oder der Domain schulden wir nicht. Wir nutzen dafür Dienste von Drittanbietern, etwa Hosting-Infrastruktur, Domain-Registrierungsstellen und E-Mail-Anbieter. Erkennen wir einen Ausfall (Überwachung ab Paket M) oder meldet ihn der Kunde, kümmern wir uns innerhalb der Reaktionszeit des Pakets um die Behebung.

(3)Wartungsfenster: Für Wartung, Updates und Sicherheitsmaßnahmen können Dienste kurzzeitig nicht erreichbar sein. Planbare Arbeiten legen wir nach Möglichkeit in nutzungsarme Zeiten, etwa abends oder am Wochenende. Ist eine spürbare Unterbrechung zu erwarten, kündigen wir sie vorher an. Dringende Sicherheitsmaßnahmen dürfen wir sofort durchführen.

§ 11 Laufzeit und Kündigung der Betreuung

(1)Eine Betreuung kommt nur zustande, wenn sie im Angebot gebucht ist. Sie beginnt mit dem Livegang der Website. Ohne Website-Projekt beginnt sie zu dem im Angebot genannten Datum. Die Mindestlaufzeit beträgt 12 Monate ab Beginn.

(2)Inklusiv-Monat: Ist im Website-Paket der erste Monat Betreuung M inklusive, zählt dieser Monat als erster Monat der Mindestlaufzeit. Bei Jahreszahlung berücksichtigt das Angebot den Inklusiv-Monat im ersten Jahresbetrag. Ist keine Betreuung gebucht, endet der Inklusiv-Monat ohne Kündigung. Für Herausgabe und Umzug gilt dann § 15.

(3)Nach der Mindestlaufzeit läuft die Betreuung auf unbestimmte Zeit weiter. Beide Seiten können sie jederzeit zum Ende der laufenden Abrechnungsperiode kündigen. Die Abrechnungsperiode ist ein Monat, bei Jahreszahlung ein Jahr. Sie beginnt jeweils am Kalendertag des Betreuungsbeginns.

(4)Eine Kündigung ist schon während der Mindestlaufzeit möglich, wird aber frühestens zum Ende der Mindestlaufzeit wirksam.

(5)Beispiele bei Livegang und Betreuungsbeginn am 15.03.2027 (Mindestlaufzeit bis 14.03.2028):

KündigungZahlweiseEnde der Betreuung
02.06.2027monatlich14.03.2028 (Ende der Mindestlaufzeit)
20.05.2028monatlich14.06.2028 (Ende der Abrechnungsperiode 15.05.–14.06.2028)
20.05.2028jährlich14.03.2029 (Ende der Abrechnungsperiode 15.03.2028–14.03.2029)

(6)Die Kündigung bedarf der Textform, zum Beispiel per E-Mail an hello@amo-studio.de. Über das Stripe-Kundenportal ist keine Kündigung möglich; dort verwaltet der Kunde nur Zahlungsmittel und Rechnungen. Wir kündigen in Textform an die zuletzt mitgeteilte E-Mail-Adresse des Kunden.

(7)Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.

(8)Mit dem Ende der Betreuung enden auch die darin enthaltenen Leistungen, insbesondere Hosting und Postfächer. Herausgabe und Umzug regelt § 15.

§ 12 Preise und Zahlung

(1)Alle Preise sind Nettopreise zuzüglich der gesetzlichen Umsatzsteuer.

(2)Projekte und Zusatzaufwand rechnen wir per Rechnung ab. Rechnungen sind innerhalb von 14 Tagen nach Zugang ohne Abzug zu zahlen, sofern die Rechnung keine andere Frist nennt.

(3)Die Betreuung rechnen wir über den Zahlungsdienstleister Stripe ab, per SEPA-Lastschrift oder Karte. Gezahlt wird jeweils im Voraus für die Abrechnungsperiode, also monatlich oder jährlich. Bei Jahreszahlung gilt der im Angebot genannte Jahresbetrag (derzeit 10 statt 12 Monatsbeiträge).

(4)SEPA-Lastschrift: Die Vorabankündigung (Pre-Notification) erhält der Kunde mindestens 2 Kalendertage vor Fälligkeit, per E-Mail oder mit der Rechnung.

(5)Zahlungsverzug: Gerät der Kunde in Verzug, mahnen wir ihn in Textform und setzen eine Zahlungsfrist von mindestens 14 Tagen.

  • Zahlt er auch innerhalb dieser Frist nicht, dürfen wir unsere Leistungen nach Ankündigung in Textform bis zum Zahlungseingang zurückhalten (Leistungssperre). Dazu kann auch das Abschalten einer von uns gehosteten Website gehören.
  • Nach Zahlungseingang heben wir die Sperre unverzüglich auf.
  • Die Zahlungspflicht des Kunden bleibt bestehen. Die Inhaberschaft des Kunden an seiner Domain bleibt unberührt.
  • Unberührt bleiben auch die gesetzlichen Ansprüche, insbesondere Verzugszinsen und Verzugspauschale nach § 288 BGB, sowie das Recht zur außerordentlichen Kündigung.

§ 13 Preisanpassung der Betreuung

(1)Wir können die Preise der Betreuung für künftige Abrechnungsperioden anpassen, erstmals nach Ablauf der Mindestlaufzeit.

(2)Eine Preisänderung kündigen wir mindestens sechs Wochen vor Beginn der Abrechnungsperiode, ab der sie gilt, in Textform an.

(3)Der Kunde kann die Betreuung bis zum Wirksamwerden der Preisänderung zu diesem Zeitpunkt kündigen (Sonderkündigungsrecht). Darauf weisen wir in der Ankündigung hin. Kündigt er nicht, gilt der neue Preis ab dem angekündigten Zeitpunkt.

§ 14 Nutzungsrechte, Fremdlizenzen und Domains

(1)Nach vollständiger Zahlung der Vergütung für das Website-Projekt erhält der Kunde an der für ihn erstellten Website ein einfaches, zeitlich und räumlich unbeschränktes Nutzungsrecht. Es umfasst das Recht, die Website zu veröffentlichen, zu betreiben, zu ändern und durch Dritte ändern zu lassen. Für Logo und Gestaltung aus einem Branding-Projekt gilt § 8 Abs. 2.

(2)Bis zur vollständigen Zahlung gestatten wir die Nutzung vorläufig. Ist der Kunde mit der Zahlung in Verzug, können wir diese Gestattung nach erfolgloser Fristsetzung widerrufen.

(3)Allgemeine, nicht kundenspezifische Bestandteile dürfen wir weiter verwenden, zum Beispiel Programmcode, Komponenten und Vorlagen.

(4)An den vom Kunden gelieferten Inhalten räumt der Kunde uns die Rechte ein, die wir für Erstellung und Betrieb der Website benötigen.

(5)Fremdlizenzen: Für Bestandteile Dritter gelten die Lizenzbedingungen der jeweiligen Rechteinhaber. Beispiele sind Schriften, Bilder, Icons, Programmbibliotheken und Plattformen wie Shopify. Kostenpflichtige Fremdlizenzen setzen wir nur nach Absprache mit dem Kunden ein.

(6)Domains: Domains registrieren wir auf den Namen des Kunden. Inhaber der Domain ist der Kunde, wir verwalten sie technisch.

§ 15 Vertragsende: Herausgabe und Umzug

(1)In zwei Fällen erhält der Kunde eine lauffähige Kopie des Quellcodes seiner Website mit einer kurzen Anleitung zum Betrieb, zum Beispiel als Archiv oder Code-Repository:

  • bei Ende der Betreuung,
  • auf Wunsch nach Abschluss eines Website-Projekts ohne Betreuung.

Voraussetzung ist, dass die Vergütung für das Website-Projekt vollständig gezahlt ist. Nicht übertragbare Fremdlizenzen muss der Kunde selbst erwerben. Zugangsdaten zu unseren eigenen Konten und Werkzeuge, die nicht Teil der Website sind, sind von der Herausgabe ausgenommen.

(2)Wir unterstützen den Umzug zu einem anderen Anbieter, zum Beispiel durch Übergabe der Domain mit Auth-Code, Export der Postfächer und Hilfe bei der Einrichtung beim neuen Anbieter.

  • Die Herausgabe des Quellcodes und des Auth-Codes ist kostenfrei.
  • Die übrige Unterstützung beim Umzug rechnen wir nach Aufwand ab (§ 6 Abs. 3).
  • Damit die Website ohne Unterbrechung umzieht, sollte der Kunde den Umzug rechtzeitig vor Vertragsende anstoßen.

(3)Nach Vertragsende löschen wir die Daten des Kunden nach den Regeln des Vertrags über die Auftragsverarbeitung (§ 19) und unter Beachtung gesetzlicher Aufbewahrungspflichten.

§ 16 Referenznennung

(1)Wir dürfen den Kunden mit Namen und Logo sowie die von uns erstellte Website als Referenz nennen, zum Beispiel mit Bildschirmfotos und Link. Das gilt für unsere Website, für Präsentationen und für soziale Medien.

(2)Der Kunde kann dem jederzeit in Textform widersprechen, auch schon bei Vertragsschluss. Nach einem Widerspruch entfernen wir die Nennung in angemessener Frist aus unseren eigenen Kanälen.

§ 17 Haftung

(1)Wir haften unbeschränkt:

  • bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit,
  • bei Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit,
  • nach dem Produkthaftungsgesetz,
  • im Umfang einer von uns übernommenen Garantie.

(2)Bei leichter Fahrlässigkeit haften wir nur für die Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht. Das ist eine Pflicht, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf. In diesem Fall ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt. Im Übrigen ist die Haftung für leichte Fahrlässigkeit ausgeschlossen.

(3)Für die Rechtmäßigkeit der Inhalte, die der Kunde liefert oder freigibt, ist allein der Kunde verantwortlich. Für diese Inhalte haften wir nicht; Abs. 1 bleibt unberührt.

(4)Die Beschränkungen dieses Paragraphen gelten auch für unsere Mitarbeiter und Erfüllungsgehilfen.

§ 18 Freistellung

(1)Nimmt ein Dritter uns wegen einer Rechtsverletzung in Anspruch, die auf Inhalten des Kunden beruht, stellt der Kunde uns von diesen Ansprüchen frei. Das gilt nur, soweit der Kunde die Rechtsverletzung zu vertreten hat. Die Freistellung umfasst die angemessenen Kosten der Rechtsverteidigung.

(2)Wir informieren den Kunden unverzüglich über die Inanspruchnahme und stimmen das weitere Vorgehen mit ihm ab.

§ 19 Datenschutz und Auftragsverarbeitung

(1)Bei manchen Leistungen verarbeiten wir personenbezogene Daten im Auftrag des Kunden, insbesondere beim Hosting der Website, bei Kontaktformularen und bei E-Mail-Postfächern. Für diese Leistungen schließen die Parteien einen gesonderten Vertrag über die Auftragsverarbeitung nach Art. 28 Abs. 3 DSGVO (AVV). Ohne AVV erbringen wir diese Leistungen nicht.

(2)Bei Widersprüchen in Fragen des Datenschutzes geht der AVV diesen AGB vor.

(3)Verantwortlicher im Sinne von Art. 4 Nr. 7 DSGVO für die Datenverarbeitung auf seiner Website bleibt der Kunde. Das gilt auch für den Inhalt seiner Datenschutzerklärung (§ 4 Abs. 4).

(4)Wie wir selbst personenbezogene Daten verarbeiten, zum Beispiel zur Vertragsabwicklung, erklären wir unter amo-studio.de/datenschutz.

§ 20 Schlussbestimmungen

(1)Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts (CISG).

(2)Ist der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus dem Vertragsverhältnis der Sitz von Duran Co. in Sankt Augustin. Wir dürfen den Kunden auch an seinem allgemeinen Gerichtsstand verklagen.

(3)Erklärungen zum Vertrag bedürfen der Textform (§ 126b BGB), zum Beispiel per E-Mail. Das gilt insbesondere für Kündigung, Abnahme, Mängelrüge und Widerspruch.

(4)Ist eine Bestimmung dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam, bleibt der Vertrag im Übrigen wirksam. An die Stelle der unwirksamen Bestimmung tritt die gesetzliche Regelung (§ 306 Abs. 2 BGB).